Beate
Ronacher
Jahresthema
"Feuer und Flamme"
Februar 2025

Titel: “Asche”
Technik: Fotografien auf Papier, 2025

Beschreibung:
In einem ihrer neuen Projekte beschäftigt sich Beate
Ronacher mit generationenübergreifenden karmischen Verstrickungen
und Zyklen, damit, wie diese unser Leben prägen und, wichtiger
noch, wie wir sie durchbrechen können.
Die nun im
"1blick. Kunst im Vorhaus" gezeigte Fotoserie mit dem Titel
“Asche” ist Teil dieses größeren Projektes und
zeigt die Künstlerin selbst, wie sie, ähnlich einer rituellen
Waschung, Asche aus dem Herd ihrerHerkunftsfamilie über ihren Körper streut.
Die Bilder
sind jedoch in ihrer Reihenfolge so platziert, dass sich am Ende der
Waschung der nun wieder gereinigte, in weiß gewandete Körper
zeigt. Die Asche steht hier sinnbildlich für unser karmisches
Erbe, unsere Verstrickungen und Unfreiheiten, die wir mit in dieses
Leben bringen und die unser Leben fortwährend färben.
Zugleich ist
Asche ein Symbol für Katharsis und Reinigung - sie trägt die
Qualitäten von Feuer, das das Alte niederbrennt und fruchtbaren
Boden für das Neue bietet.


Biografie:
Beate Ronacher (*geb. 1979 in
Salzburg) studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der
Universität Salzburg und Bildende Kunst in der Klasse für Bildhauerei bei
Gelatin in Linz.
Für ihre Liegeperformanceserie
“Untitled (Fußfälle)” wurde sie 2021 mit dem Gabriele-Heidecker-Preis ausgezeichnet
und von einem Auto überfahren.
In ihren Installationen und Performances
beschäftigt Beate Ronacher sich mit Material und Körper. Transzendenz und
Körperlichkeit, religiöse Symbolik und profanes Material verschmelzen.
Ausgangspunkt ihrer performativen Projekte waren (von ihrer Formensprache her)
reduktionistische, systemkritische und politische Arbeiten. Nun begibt sie sich
hinein in komplexere, theatrale und raumfüllende Inszenierungen, die mittels
Video, Sound, Installation und bewegtem Körper eine existentialistische
Verdichtung erreichen.
www.beateronacher.com

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