Frank Kamp
BergLandSchaft April 2009


Titel:
Gletscherspalte, Ende 2008
Technik:
Mischtechnik auf Leinwand. Größe: 46 x 56 cm

Beschreibung:
Mehrere Säulen die eine Gletscherspalte bilden, indem einige stilisierte Gesichtsabbidungen zu erkennen sind. Fernerhin sind Gerölleinschlüsse und unten ein apokrypher Schriftzug zu sehen.Farblicher Schwerpunkt dieser Arbeit ist weiß.

Biografie:
- geboren am 22.07.1961 in Berlin - Friedrichshain
- bis zum 2. Lebensjahr mit Meningitis im Krankenhaus
- Unterbringung in diversen Spezialkinder und Jugendheimen
- bis zur Volljährigkeit in Berlin - Ost
- in der Kindheit spielten Schach, Musik und Bilder schon eine erhebliche Rolle
- 1969 - 1977 achtjähriger Schulbesuch
- 1977 - 1979 Lehre als Elektromonteur
- 1980 - 1991 tätig in verschiedensten Berufen wie Lackierer, Dreher, Produktionsarbeiter, etc.
- 1991 Umzug von Berlin nach Mecklenburg Vorpommern
- 1991 - 1992 Arbeitslosigkeit
- 1992 Ausbildung zum Kfz- Mechaniker
- 1994 Abschluß als Kfz - Mechaniker
- 1995 - 1996 arbeitslos
- 1996 Computerlehrgang für 6.Monate
- 1997 - 1998 ABM "Restaurierung alter Burganlagen" in Klempenow
- 1998 - 2001 erneute Arbeitslosigkeit
- 2001 - 2002 eine weitere ABM Maßnahme
- 2002 - 2004 weiter arbeitslos
- im Februar 2004 begann die Malerei
- darauf hin als Freiberufler tätig
- Juli 2005 erste Ausstellung in der Luckower Kirche (bei Ueckermünde)
- 2007, 2008 Ausstellung Wörlitzer Park (bei Dessau)




Adresse: Wietzow 4a, D 17129 Daberkow
Telefon: 039991 / 30375
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Zum Bild  "Gletscherspalte"
Ein Gedicht von Miriam Navera

für frank

bleibt nur ein Hauch auf leisen Sohlen
in einer Höhle gezeichnet. der Grund
eines Gletschers liegt im Geheimnis
weiß einer Träne zu Füßen. das Lied
einer Wunde ist Eingang und Antwort

hinter den Türen. gefunden im Traum
der sich erinnert an gleißendes Licht.
ein Blick öffnet lautlos alle Gesichter
unserer Herzen. Namen gehen auf
eine Reise und finden ein Lächeln.

selbst wenn der Nordwind die Zügel
verliert und die Gesichter verblassen
malen Gedanken sich unendlich weiter
in schweigender Schönheit und Bilder
entstehen auf ihrem Weg. 

Miriam Navera